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Burnout-Test: Wie erschöpft bist du gerade?

Beantworte 12 Aussagen zu den letzten 4 Wochen und bekomm eine ruhige Einordnung deiner Erschöpfung samt Tipps. Der Burnout-Selbsttest ist kostenlos, anonym und dauert etwa 3 Minuten.

Denk an die letzten 4 Wochen. Wie oft trafen diese Aussagen auf dich zu?

1. Am Ende des Tages war ich so erschöpft, dass ich kaum noch etwas tun konnte.
2. Auch nach Schlaf oder einem freien Tag habe ich mich nicht erholt gefühlt.
3. Schon der Gedanke an meine Aufgaben hat mir morgens Kraft genommen.
4. Ich habe mich innerlich leer oder ausgebrannt gefühlt.
5. Dinge, die mir früher Freude gemacht haben, haben mich kaum noch erreicht.
6. Ich war genervt, abgestumpft oder zynisch gegenüber Menschen, für die ich eigentlich da sein möchte.
7. Ich hatte das Gefühl, trotz großer Anstrengung wenig zu schaffen.
8. Ich konnte mich schlecht konzentrieren oder habe Dinge vergessen.
9. Nach Feierabend konnte ich Grübeln und Anspannung nicht abstellen.
10. Ich hatte körperliche Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen oder Magendruck, die zu meiner Belastung passen.
11. Ich habe mich zurückgezogen oder Verabredungen abgesagt, weil mir die Kraft fehlte.
12. Ich habe daran gezweifelt, ob das, was ich tue, noch einen Sinn hat.

0 von 12 beantwortet

Die Auswertung im Überblick

Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 36 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.

  • Wenig Hinweise auf Erschöpfung (0 bis 9 Punkte): Du spürst im Moment wenig von dem, was bei starker Erschöpfung typisch ist.
  • Erste Anzeichen von Überlastung (10 bis 18 Punkte): Einige Antworten deuten auf eine spürbare Belastung hin. Ein guter Moment, genauer hinzusehen.
  • Deutliche Anzeichen von Erschöpfung (19 bis 27 Punkte): Viele Antworten passen zu anhaltender Erschöpfung. Hol dir bitte Unterstützung.
  • Starke Erschöpfung (28 bis 36 Punkte): Deine Antworten zeigen eine hohe Belastung. Bitte such zeitnah ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe.

Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.

So funktioniert der Burnout-Test

  1. Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie oft sie in den letzten 4 Wochen auf dich zutraf (nie, manchmal, oft oder fast täglich).
  2. Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu.
  3. Du bekommst eine Einordnung, Tipps für den Alltag und Hinweise, wann Hilfe sinnvoll ist.

Was misst der Test?

Der Test fragt nach den Bereichen, die bei starker Erschöpfung häufig beschrieben werden. Dazu gehören Erschöpfung, innere Distanz oder Zynismus gegenüber der Arbeit und den Aufgaben, das Gefühl nachlassender Leistungsfähigkeit sowie Begleiterscheinungen wie Schlafprobleme, Grübeln, Rückzug und körperliche Anspannung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.

Was ist Burnout?

Burnout beschreibt einen Zustand anhaltender Erschöpfung nach lang andauernder Überlastung. Die WHO beschreibt Burnout in der ICD-11 als Phänomen im Zusammenhang mit der Arbeit und ausdrücklich nicht als Krankheit. Burnout ist deshalb keine eigenständige Diagnose. Die Beschwerden können einer Depression, einer Angststörung oder einer körperlichen Erkrankung ähneln oder zusammen mit ihnen auftreten. Wenn die Erschöpfung nicht weggeht, lohnt sich deshalb eine fachliche Abklärung.

Was tun bei hohem Ergebnis?

  • Vereinbare einen Termin in der Hausarztpraxis und schildere, wie lange die Erschöpfung schon da ist.
  • Such nach Entlastung, wo es geht: Aufgaben abgeben, Termine streichen, Pausen verteidigen.
  • Schütz deinen Schlaf. Die Schlafrechner-Zeiten können dir bei der Planung helfen.
  • Sprich mit Menschen, denen du vertraust, und nimm Unterstützung an.

Beruhigungs- und Atemübungen für zwischendurch

Atemübungen ersetzen keine Behandlung, können aber im Alltag helfen, Anspannung zu senken. Probier zum Beispiel die 4-6-Atmung mit langer Ausatmung, die 4-7-8-Atmung am Abend, die progressive Muskelentspannung oder das autogene Training. Hintergründe findest du in den Artikeln Atmung gegen Stress, chronischer Stress und Resilienz.

Wo du Hilfe bekommst

  • Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
  • Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
  • TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wie aussagekräftig ist dieser Burnout-Test?

Er gibt dir eine erste Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath und orientieren sich an typischen Beschwerden, die bei Erschöpfung beschrieben werden. Der Test ist kein standardisierter, wissenschaftlich geprüfter Fragebogen und ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.

Ist der Burnout-Test eine Diagnose?

Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Burnout ist außerdem keine eigenständige Diagnose, sondern wird von der WHO als Phänomen im Zusammenhang mit der Arbeit beschrieben. Wie es dir geht und woher die Erschöpfung kommt, klärt eine Fachperson im Gespräch.

Woran erkenne ich ein Burnout?

Typisch beschrieben werden anhaltende Erschöpfung, innere Distanz oder Zynismus gegenüber der Arbeit und das Gefühl, weniger zu leisten. Dazu kommen oft Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Grübeln, Rückzug und körperliche Beschwerden. Wenn das über mehrere Wochen anhält, sprich mit deiner Hausarztpraxis.

Was ist der Unterschied zwischen Burnout und Depression?

Burnout wird meist mit Überlastung und Arbeit verbunden. Eine Depression betrifft in der Regel alle Lebensbereiche und geht häufig mit gedrückter Stimmung, Interessenverlust und Schuldgefühlen einher. Im Einzelfall lässt sich das schwer trennen, deshalb sollte eine Fachperson es einordnen.

Was kann ich bei Erschöpfung selbst tun?

Hilfreich sind Entlastung, ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft, feste Pausen und Gespräche mit vertrauten Menschen. Atem- und Entspannungsübungen können ergänzen. Sie ersetzen keine Behandlung, wenn die Erschöpfung anhält.

An wen wende ich mich, wenn ich nicht mehr kann?

Starte bei deiner Hausarztpraxis. Einen Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117. Die TelefonSeelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222). Bei akuter Gefahr oder Suizidgedanken wähle die 112.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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Burnout-Test und Selbsttest kurz erklärt

Der Burnout-Test hilft dir einzuschätzen, wie stark Erschöpfung und Überlastung dich gerade belasten. Du beantwortest 12 Aussagen zu den letzten 4 Wochen und erhältst sofort eine Einordnung in 4 Stufen, ohne Anmeldung und ohne dass etwas gespeichert wird.

Burnout ist keine eigenständige Diagnose. Der Selbsttest kann deshalb nur Hinweise geben, wie sehr du dich überlastet fühlst. Bei anhaltender Erschöpfung sprich mit deiner Hausarztpraxis.