Hochsensibilitäts-Test: Bin ich hochsensibel?
Beantworte 12 Aussagen dazu, wie du Reize, Stimmungen und Eindrücke erlebst, und bekomm eine ruhige Einordnung samt Tipps. Der Selbsttest ist kostenlos, anonym und dauert etwa 3 Minuten.
Denk an dein Leben im Allgemeinen, nicht nur an die letzten Tage. Wie sehr trifft jede Aussage auf dich zu?
Eher wenig ausgeprägt
Nach deinen Antworten reagierst du auf Reize und Stimmungen eher unauffällig. Hochsensibilität ist ein Temperamentsmerkmal mit fließenden Übergängen. Du liegst nach diesem Check eher am robusten Ende.
Was dir jetzt helfen kann
- Wenn du dich trotzdem manchmal überreizt fühlst, kann das an der aktuellen Belastung liegen und nicht an deinem Temperament. Der Artikel Überreiztes Nervensystem hat dazu einen eigenen Selbsttest.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Teilweise ausgeprägt
Einige deiner Antworten passen zu einer erhöhten Empfindsamkeit, andere weniger. Viele Menschen liegen in dieser Mitte: In manchen Situationen nimmst du mehr wahr oder bist schneller erschöpft, in anderen nicht.
Was dir jetzt helfen kann
- Beobachte, in welchen Situationen es dir zu viel wird: Lärm, Menschenmengen, Zeitdruck oder Konflikte?
- Plane nach reizvollen Tagen bewusst ruhige Zeit ein.
- Eine kurze Atempause hilft vielen, wieder runterzukommen, zum Beispiel der physiologische Seufzer oder die Atemübung im Atem-Timer.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Deutlich ausgeprägt
Viele deiner Antworten passen zu dem, was in der Forschung als Hochsensibilität beschrieben wird (englisch Sensory Processing Sensitivity). Gemeint ist ein Temperamentsmerkmal: Das Nervensystem verarbeitet Eindrücke besonders gründlich. Es ist keine Krankheit und keine Diagnose.
Das bringt Stärken mit, etwa Feinfühligkeit und Tiefe, und kann zugleich anstrengen, wenn zu viel auf einmal kommt.
Was dir jetzt helfen kann
- Baue feste Reizpausen in deinen Tag ein: 10 Minuten ohne Bildschirm, ohne Gespräch, am besten in Ruhe oder draußen.
- Reduziere Reize gezielt: Kopfhörer in lauter Umgebung, gedimmtes Licht am Abend, weniger Nachrichten vor dem Schlafen.
- Beruhigende Atemübungen geben dir ein Werkzeug für überfüllte Momente. Eine Übersicht findest du unter Welche Atemtechnik für was?.
- Mehr zum Hintergrund: Hochsensibilität und das Nervensystem beruhigen.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Sehr stark ausgeprägt
Fast alle deine Antworten passen zu sehr hoher Empfindsamkeit. Hochsensibilität ist ein Temperamentsmerkmal, keine Krankheit. Wenn du so empfindlich bist, wie die Antworten zeigen, ist Schutz vor Überreizung für dich besonders wichtig.
Ähnliche Erlebnisse kommen auch bei anderen Besonderheiten oder Belastungen vor, etwa bei Angst, ADHS oder im Autismus-Spektrum. Wenn du unsicher bist oder sehr darunter leidest, kann eine Fachperson das einordnen.
Was dir jetzt helfen kann
- Gestalte deinen Alltag so, dass du dich regelmäßig zurückziehen kannst, und sag Menschen in deiner Nähe, was dir hilft.
- Kurze, regelmäßige Beruhigungsübungen sind wirksamer als seltene lange. Starte mit 3 Minuten, zum Beispiel mit der 4-6-Atmung.
- Bei Reizüberflutung im Moment hilft manchen die 5-4-3-2-1-Übung.
- Hintergründe: Hochsensibilität.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Wenn du dringend mit jemandem sprechen möchtest: Die TelefonSeelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar, unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle bitte sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Die Auswertung im Überblick
Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 36 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.
- Eher wenig ausgeprägt (0 bis 11 Punkte): Deine Antworten zeigen eine eher geringe Empfindlichkeit für Reize.
- Teilweise ausgeprägt (12 bis 21 Punkte): Einiges passt zu einer erhöhten Empfindsamkeit, anderes weniger.
- Deutlich ausgeprägt (22 bis 29 Punkte): Viele Antworten passen zu hoher Empfindsamkeit. Mit passenden Pausen kann sie gut zu dir passen.
- Sehr stark ausgeprägt (30 bis 36 Punkte): Fast alles passt zu sehr hoher Empfindsamkeit. Schutz vor Überreizung ist hier besonders wichtig.
Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.
So funktioniert der Hochsensibilitäts-Test
- Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie sehr sie auf dich zutrifft (nicht, ein wenig, überwiegend oder voll).
- Denk dabei an dein Leben im Allgemeinen und nicht nur an die letzten Tage. Hochsensibilität ist ein stabiles Merkmal.
- Nach dem Auswerten bekommst du eine Einordnung in 4 Stufen und Tipps, wie du mit Reizüberflutung umgehen kannst.
Was misst der Test?
Der Test fragt nach Merkmalen, die in der Forschung unter dem Begriff Sensory Processing Sensitivity beschrieben werden. Dazu gehören schnelle Überreizung, intensive Verarbeitung von Eindrücken, Feinfühligkeit für Stimmungen, Empfindlichkeit für Sinnesreize und das Bedürfnis nach Rückzug. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.
Was ist Hochsensibilität?
Hochsensibilität ist ein Temperamentsmerkmal. Menschen, die so beschrieben werden, verarbeiten Eindrücke besonders gründlich und werden dadurch schneller von Reizen überflutet. Das ist weder eine Krankheit noch eine Diagnose, und es gibt keinen festen Schwellenwert. Die Übergänge sind fließend.
Hochsensibel oder gerade überreizt?
Hochsensibilität begleitet dich dein Leben lang, auch in ruhigen Zeiten. Überreizung dagegen ist ein Zustand, der durch Stress, Schlafmangel oder zu viele Eindrücke entsteht und sich mit Erholung oft wieder legt. Wie überreizt du gerade bist, zeigt dir der Selbsttest im Artikel Überreiztes Nervensystem.
Was tun bei hohem Ergebnis?
- Plane feste Reizpausen ein: 10 Minuten ohne Bildschirm und ohne Gespräch.
- Gestalte deine Umgebung reizärmer, zum Beispiel mit Kopfhörern, gedimmtem Licht am Abend und weniger Nachrichten vor dem Schlafen.
- Sag Menschen in deiner Nähe, was dir guttut. Viele verstehen es besser, wenn du es erklärst.
- Hol dir Unterstützung, wenn Reizüberflutung, Ängste oder Erschöpfung dich im Alltag stark einschränken.
Beruhigungs- und Atemübungen bei Reizüberflutung
Mit einer langen Ausatmung beruhigst du dein Nervensystem. Probier den physiologischen Seufzer, die 4-6-Atmung oder die 5-4-3-2-1-Übung. Mehr dazu findest du in den Artikeln Hochsensibilität und Nervensystem beruhigen.
Wo du Hilfe bekommst
- Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
- Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
- TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
- Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Gut zu wissen
Wie erkenne ich, ob ich hochsensibel bin?
Typisch beschrieben werden schnelle Überreizung durch Lärm, Licht oder viele Eindrücke, ein starkes Gespür für Stimmungen, intensive Verarbeitung von Erlebnissen und ein hohes Rückzugsbedürfnis. Dieser Test kann dir eine erste Orientierung geben. Er ersetzt keine Einschätzung durch eine Fachperson.
Ist Hochsensibilität eine Krankheit oder Diagnose?
Nein. Hochsensibilität ist ein Temperamentsmerkmal und keine Krankheit. Es gibt dafür keine offizielle Diagnose. Der Test ist deshalb auch keine Diagnose, sondern eine Orientierung.
Wie aussagekräftig ist der Hochsensibilitäts-Test?
Er gibt dir einen ersten Eindruck, ob die Beschreibungen zu dir passen. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Ein hoher oder niedriger Wert sagt nichts darüber aus, ob mit dir etwas nicht stimmt.
Was ist der Unterschied zwischen hochsensibel und überreizt?
Hochsensibilität ist ein stabiles Muster, das dich in ruhigen und in stressigen Zeiten begleitet. Überreizung ist ein vorübergehender Zustand, der nach Erholung oft wieder abklingt. Beides kann zusammenkommen.
Kann es etwas anderes sein als Hochsensibilität?
Ja. Ähnliche Erlebnisse kommen auch bei Angst, bei ADHS, im Autismus-Spektrum oder bei chronischer Erschöpfung vor. Wenn du sehr darunter leidest oder unsicher bist, kann eine Fachperson das einordnen.
Was hilft mir, wenn mir alles zu viel wird?
Kurze Pausen an einem ruhigen Ort, weniger Reize, ausreichend Schlaf und eine lange Ausatmung helfen vielen. Einfache Übungen findest du im Artikel zum Nervensystem beruhigen. Sie ersetzen keine Behandlung, wenn dich Ängste oder Erschöpfung stark belasten.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.
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Hochsensibel-Test und Selbsttest kurz erklärt
Mit diesem kostenlosen Hochsensibel-Test findest du heraus, ob viele Beschreibungen von Hochsensibilität auf dich zutreffen, etwa schnelle Überreizung, intensive Eindrücke und ein starkes Gespür für Stimmungen. Die Auswertung bekommst du sofort und anonym im Browser.
Das Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Wie du mit Reizüberflutung umgehen kannst, steht im Artikel Hochsensibilität.