Resilienz-Test: Wie widerstandsfähig bist du?
Beantworte 12 Aussagen zu deinen Kraftquellen und bekomm eine ruhige Einordnung samt Tipps, wie du deine Widerstandskraft stärken kannst. Kostenlos, anonym, etwa 3 Minuten.
Denk an dein Leben im Allgemeinen und daran, wie du mit Belastungen umgehst. Wie sehr trifft jede Aussage auf dich zu?
Eher niedrig
Nach deinen Antworten stehen dir im Moment wenige Kraftquellen zur Verfügung. Das heißt nicht, dass du schwach bist. Resilienz ist keine feste Eigenschaft, sondern schwankt mit Lebensphase, Belastung und Unterstützung. Wer gerade viel trägt, hat oft weniger Reserven.
Was dir jetzt helfen kann
- Fang klein an: Eine Verabredung mit einem Menschen, der dir guttut, und 10 Minuten Bewegung an der frischen Luft.
- Schreib 3 Dinge auf, die dir in den letzten Tagen gelungen sind, auch kleine.
- Beruhigende Atemübungen sind ein Werkzeug für schwere Momente, zum Beispiel die 4-6-Atmung.
- Wenn dich eine Belastung schon lange begleitet, ist Unterstützung durch eine Fachperson eine echte Stärke und kein Eingeständnis von Schwäche.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Mittel
Du hast einige Kraftquellen und kommst mit vielen Belastungen zurecht. An manchen Stellen fehlt dir vielleicht noch Halt, etwa im Umgang mit Gefühlen, in der Selbstfürsorge oder bei der Unterstützung durch andere.
Was dir jetzt helfen kann
- Schau dir die Aussagen noch einmal an, bei denen du dich schwächer eingeschätzt hast. Dort liegt dein größtes Wachstumsfeld.
- Pflege Beziehungen aktiv: Melde dich bei jemandem, bevor du Hilfe brauchst.
- Mehr zum Hintergrund: Resilienz und Selbstregulation.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Gut ausgeprägt
Du bringst viele Kraftquellen mit und kannst dich nach Belastungen meist gut wieder aufrichten. Das bedeutet nicht, dass dir nichts nahegeht. Auch widerstandsfähige Menschen haben Phasen, in denen sie müde, traurig oder überfordert sind.
Was dir jetzt helfen kann
- Sorge dafür, dass deine Kraftquellen auch in stressigen Zeiten nicht als Erstes wegfallen: Bewegung, Schlaf, Verabredungen, Pausen.
- Eine regelmäßige kurze Atem- oder Entspannungsübung hält dein Nervensystem im Gleichgewicht, zum Beispiel im Atem-Timer.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Hoch
Deine Antworten zeigen viele Stärken im Umgang mit Belastungen. Gute Voraussetzungen schützen aber nicht vor jeder Krise. Wenn dich etwas über längere Zeit stark belastet, ist es auch für dich sinnvoll, Unterstützung anzunehmen.
Was dir jetzt helfen kann
- Nutze deine Stärke, um andere zu unterstützen, und achte dabei auf deine eigenen Grenzen.
- Beobachte, ob du dir zu viel allein zutraust. Hilfe anzunehmen gehört auch zur Widerstandskraft.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Die Auswertung im Überblick
Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 36 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.
- Eher niedrig (0 bis 9 Punkte): Im Moment stehen dir wenige Kraftquellen zur Verfügung. Das lässt sich stärken.
- Mittel (10 bis 18 Punkte): Du hast einige Kraftquellen. An manchen Stellen lohnt es sich, sie auszubauen.
- Gut ausgeprägt (19 bis 27 Punkte): Du bringst viele Kraftquellen mit und kannst dich gut auf Belastungen einstellen.
- Hoch (28 bis 36 Punkte): Deine Antworten zeigen viele Stärken im Umgang mit Belastungen.
Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.
So funktioniert der Test
- Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie sehr sie auf dich zutrifft (trifft nicht, ein wenig, überwiegend oder voll zu).
- Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu. Hier gilt: Mehr Punkte heißen mehr Kraftquellen.
- Du bekommst eine Einordnung, Tipps für den Alltag und Hinweise, wann Hilfe sinnvoll ist.
Was misst der Test?
Der Test fragt nach Dingen, die in der Resilienzforschung häufig als hilfreich beschrieben werden: Das Vertrauen, Schwierigkeiten zu meistern, Unterstützung durch andere, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstfürsorge, Sinn und Zuversicht. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.
Was ist Resilienz?
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, mit Belastungen und Krisen umzugehen und sich danach wieder aufzurichten. Sie ist keine feste Eigenschaft, sondern verändert sich mit Lebensphase, Erfahrungen und Unterstützung. Hohe Resilienz heißt nicht, nie zu leiden. Sie heißt, dass dir mehr Mittel zur Verfügung stehen, um mit schwierigen Zeiten umzugehen.
Wie kannst du deine Resilienz stärken?
- Beziehungen pflegen: Menschen, an die du dich wenden kannst, sind eine der wichtigsten Kraftquellen.
- Für dich sorgen: Schlaf, Bewegung und Pausen halten dein Nervensystem im Gleichgewicht.
- Gefühle zulassen: Gefühle zu benennen hilft, sie auszuhalten. Das Gefühlsrad unterstützt dabei.
- Kleine Schritte: Konzentrier dich darauf, was du konkret tun kannst, auch wenn es wenig scheint.
- Sinn finden: Was gibt dir Halt? Der Werte-Test kann dir dabei helfen.
Mehr zum Hintergrund: Resilienz und Selbstregulation.
Wann ist Unterstützung sinnvoll?
Auch widerstandsfähige Menschen brauchen manchmal Hilfe. Wenn dich eine Belastung über längere Zeit stark trifft, dich nicht mehr schlafen lässt oder du dich dauerhaft niedergeschlagen fühlst, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder einer psychotherapeutischen Praxis. Das ist eine Stärke und kein Zeichen von Schwäche.
Wo du Hilfe bekommst
- Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
- Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
- TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
- Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Gut zu wissen
Was bedeutet Resilienz?
Resilienz ist die Fähigkeit, mit Belastungen, Rückschlägen und Krisen umzugehen und sich danach wieder aufzurichten. Sie lässt sich nicht an einer Zahl festmachen und verändert sich im Lauf des Lebens.
Ist der Resilienz-Test eine Diagnose?
Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er zeigt dir, wie viele Kraftquellen du nach deinen Antworten gerade siehst. Ein niedriger Wert heißt nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt.
Kann man Resilienz lernen?
Viele Fachleute gehen davon aus, dass sich Widerstandskraft stärken lässt, etwa durch gute Beziehungen, Selbstfürsorge und den Umgang mit Gefühlen. Garantien gibt es dafür nicht.
Was kann ich tun, wenn mein Ergebnis niedrig ist?
Fang klein an: Pflege Kontakte, achte auf Schlaf und Bewegung und such dir Unterstützung. Wenn dich eine Belastung schon lange begleitet, hilft eine Fachperson, neue Wege zu finden.
Sind resiliente Menschen immun gegen Stress?
Nein. Auch widerstandsfähige Menschen leiden unter Belastung. Sie erholen sich oft besser, weil sie mehr Mittel zur Verfügung haben, aber auch sie dürfen und sollten Hilfe annehmen.
Wie aussagekräftig ist der Test?
Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte. Der Test ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.
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