Mama-Burnout-Test: Wie erschöpft bist du als Elternteil?
Beantworte 12 Aussagen zu Erschöpfung und Mental Load im Familienalltag und bekomm eine ruhige Einordnung. Auch für Väter. Kostenlos, anonym, etwa 3 Minuten.
Denk an die letzten 4 Wochen. Wie oft trafen diese Aussagen auf dich zu? Der Test ist genauso für Väter und andere Bezugspersonen gedacht.
Wenige Hinweise auf Erschöpfung
Nach deinen Antworten fühlst du dich im Familienalltag gerade überwiegend tragfähig. Das ist eine Momentaufnahme. Mit Kindern ändert sich vieles schnell, deshalb lohnt es sich, ab und zu hinzuschauen.
Was dir jetzt helfen kann
- Plane Zeit für dich wie einen festen Termin ein, auch wenn sie kurz ist.
- Sprich regelmäßig darüber, wer was im Alltag übernimmt, damit nichts unbemerkt an einer Person hängen bleibt.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Zeit zum Gegensteuern
Du bist spürbar belastet und hast weniger Reserven als sonst. Das heißt nicht, dass du etwas falsch machst. Elternsein ist eine Aufgabe mit hoher Dauerbelastung, und niemand muss dabei perfekt sein.
Was dir jetzt helfen kann
- Mach den Mental Load sichtbar: Schreib auf, welche Aufgaben im Familienalltag anfallen, und verteile sie neu. Gib Aufgaben ganz ab, statt nur beim Erledigen zu helfen.
- Plane täglich 10 Minuten für dich ein, in denen niemand etwas von dir braucht.
- Eine lange Ausatmung beruhigt zwischendurch, zum Beispiel die 4-6-Atmung im Atem-Timer.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Auch Beratungsstellen für Familien in deiner Nähe können eine erste Anlaufstelle sein. Welche Entlastungsangebote es gibt, zum Beispiel Kuren für Eltern, und ob du sie nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage ist damit nicht verbunden.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Deutliche Erschöpfung
Viele deiner Antworten passen zu anhaltender Erschöpfung. Du trägst vermutlich schon lange viel. Das ist kein persönliches Versagen, und du bist keine schlechte Mutter und kein schlechter Vater, nur weil deine Kraft knapp ist.
Erschöpfung kann auch körperliche Gründe haben oder zu einer Depression passen. Das kann eine Praxis abklären.
Was dir jetzt helfen kann
- Vereinbare einen Termin in der Hausarztpraxis und schildere, wie lange es schon so geht.
- Such aktiv Entlastung: Familie, Freunde, Nachbarn, Betreuungsangebote. Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche.
- Für den Alltag können kleine Pausen helfen, zum Beispiel die progressive Muskelentspannung. Sie ersetzt keine Unterstützung.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Auch Beratungsstellen für Familien in deiner Nähe können eine erste Anlaufstelle sein. Welche Entlastungsangebote es gibt, zum Beispiel Kuren für Eltern, und ob du sie nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage ist damit nicht verbunden.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Sehr hohe Erschöpfung
Deine Antworten zeigen eine sehr hohe Belastung. Bitte nimm das ernst und hol dir jetzt Unterstützung. Du musst das nicht allein tragen, und es ist in Ordnung, Hilfe zu brauchen.
Eine Hausarztpraxis oder eine psychotherapeutische Praxis kann mit dir klären, was jetzt nötig ist, und dich zu passenden Angeboten weiterleiten.
Was dir jetzt helfen kann
- Ruf in den nächsten Tagen in der Hausarztpraxis an und sag offen, wie erschöpft du bist.
- Bitte eine vertraute Person um konkrete Hilfe mit den Kindern, damit du Zeit zum Ausruhen hast.
- Lass dich zu Entlastungsangeboten beraten. Ob und wie sie für dich in Frage kommen, klärst du mit Praxis und Krankenkasse.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Wenn du dringend mit jemandem sprechen möchtest: Die TelefonSeelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar, unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle bitte sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Auch Beratungsstellen für Familien in deiner Nähe können eine erste Anlaufstelle sein. Welche Entlastungsangebote es gibt, zum Beispiel Kuren für Eltern, und ob du sie nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage ist damit nicht verbunden.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Die Auswertung im Überblick
Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 36 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.
- Wenige Hinweise auf Erschöpfung (0 bis 9 Punkte): Du fühlst dich im Familienalltag im Moment überwiegend tragfähig.
- Zeit zum Gegensteuern (10 bis 18 Punkte): Du bist spürbar belastet und hast weniger Reserven als sonst.
- Deutliche Erschöpfung (19 bis 27 Punkte): Viele Antworten passen zu anhaltender Erschöpfung. Entlastung und Unterstützung sind jetzt wichtig.
- Sehr hohe Erschöpfung (28 bis 36 Punkte): Deine Antworten zeigen eine sehr hohe Belastung. Bitte hol dir jetzt Unterstützung.
Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.
So funktioniert der Test
- Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie oft sie in den letzten 4 Wochen auf dich zutraf (nie, manchmal, oft oder fast täglich).
- Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu. Er ist genauso für Väter und andere Bezugspersonen gedacht.
- Du bekommst eine Einordnung, Tipps für den Alltag und Hinweise, wann Hilfe sinnvoll ist.
Was misst der Test?
Der Test fragt nach Anzeichen von Erschöpfung im Familienalltag. Dazu gehören dauerhafte Müdigkeit, wenig Zeit für dich, Gereiztheit, das Gefühl, alles organisieren zu müssen (Mental Load), fehlende Unterstützung, innere Leere und Zweifel, wie lange du das noch durchhältst. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte.
Erschöpfung ist kein Versagen
Elternsein ist eine Aufgabe mit hoher Dauerbelastung, oft ohne Pause, ohne Feierabend und mit wenig Anerkennung. Wenn deine Kraft knapp ist, heißt das nicht, dass du etwas falsch machst oder keine gute Mutter oder kein guter Vater bist. Es heißt, dass du zu viel allein trägst.
Was ist Mental Load?
Mental Load meint die unsichtbare Denkarbeit im Familienalltag: An Termine denken, Einkäufe planen, Geburtstage organisieren, Kleidung und Kita im Blick behalten. Sie fällt nicht in einzelnen Aufgaben auf, sondern im Dauerzustand, immer „dran“ zu sein. Sie ist oft ungleich verteilt.
Was dich entlasten kann
- Sichtbar machen: Schreib alle Aufgaben auf, auch die unsichtbaren, und verteile sie neu. Gib Aufgaben ganz ab, statt nur beim Erledigen zu helfen.
- Standards senken: Nicht alles muss perfekt sein. Was kann einfacher, seltener oder gar nicht?
- Eigene Zeit schützen: Plane täglich 10 Minuten ein, in denen niemand etwas von dir braucht.
- Hilfe annehmen: Frag Familie, Freunde oder Nachbarn konkret um Unterstützung.
- Kurze Entspannung: Eine lange Ausatmung, zum Beispiel die 4-6-Atmung im Atem-Timer, oder die progressive Muskelentspannung lassen sich in Mini-Pausen unterbringen.
Was tun bei hohem Ergebnis?
- Sprich mit deiner Hausarztpraxis. Erschöpfung kann auch körperliche Gründe haben oder zu einer Depression passen.
- Nimm Entlastung an, auch wenn es sich ungewohnt anfühlt.
- Lass dich allgemein zu Entlastungsangeboten für Eltern beraten, bei der Praxis, bei Beratungsstellen für Familien oder bei deiner Krankenkasse.
Wo du Hilfe bekommst
- Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
- Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
- TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
- Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Entlastung für Eltern
Neben der Praxis können Beratungsstellen für Familien in deiner Nähe eine erste Anlaufstelle sein. Auch Kuren für Eltern sind ein bekanntes Angebot. Ob und wie du so etwas nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage ist damit nicht verbunden.
Gut zu wissen
Was ist Mama-Burnout?
Der Begriff beschreibt umgangssprachlich eine tiefe Erschöpfung durch die Dauerbelastung im Familienalltag. Er ist keine eigenständige Diagnose. Auch Väter und andere Bezugspersonen können so erschöpft sein.
Ist der Mama-Burnout-Test eine Diagnose?
Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er zeigt dir, wie erschöpft du dich nach deinen Antworten gerade fühlst. Eine Diagnose stellt nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson.
Woran erkenne ich, dass mir alles zu viel wird?
Typische Anzeichen sind dauerhafte Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafprobleme, das Gefühl der Leere oder Abstumpfung und der Gedanke, nicht mehr zu können. Wenn das über Wochen anhält, such dir Unterstützung.
Bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich erschöpft bin?
Nein. Erschöpfung ist ein Zeichen von Überlastung und kein Zeichen von Versagen. Du kümmerst dich um andere und brauchst dafür auch Kraft und Unterstützung.
Was ist Mental Load, und wie werde ich ihn los?
Mental Load ist die unsichtbare Denkarbeit der Familienorganisation. Er wird leichter, wenn Aufgaben sichtbar gemacht und ganz verteilt werden, also mit Planung und Verantwortung, und wenn Standards auch mal sinken dürfen.
Gibt es Entlastungsangebote wie eine Mütterkur?
Es gibt Angebote wie Kuren für Eltern und Beratungsstellen für Familien. Ob und wie du sie nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage gibt dieser Test nicht.
Wie aussagekräftig ist der Test?
Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte. Der Test ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.
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