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Mama-Burnout-Test: Wie erschöpft bist du als Elternteil?

Beantworte 12 Aussagen zu Erschöpfung und Mental Load im Familienalltag und bekomm eine ruhige Einordnung. Auch für Väter. Kostenlos, anonym, etwa 3 Minuten.

Denk an die letzten 4 Wochen. Wie oft trafen diese Aussagen auf dich zu? Der Test ist genauso für Väter und andere Bezugspersonen gedacht.

1. Ich war so erschöpft, dass ich kaum noch Kraft für mich selbst hatte.
2. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Familienalltag organisieren und im Kopf behalten zu müssen.
3. Auch nachts oder in Pausen kreisten meine Gedanken um Aufgaben für die Familie.
4. Ich hatte kaum Zeit, die nur mir gehört.
5. Ich war gereizt oder ungeduldig mit meinen Kindern, und hinterher ging es mir damit schlecht.
6. Ich habe mich von den Ansprüchen an mich überfordert gefühlt.
7. Ich hatte das Gefühl, nicht genug Unterstützung zu haben.
8. Ich habe mich innerlich leer oder abgestumpft gefühlt.
9. Auch wenn es ruhig war, konnte ich mich kaum erholen.
10. Ich habe schlecht geschlafen, auch wenn die Kinder geschlafen haben.
11. Ich habe mich als Mensch hinter meiner Rolle als Elternteil kaum noch gespürt.
12. Ich habe mich gefragt, wie lange ich das noch durchhalte.

0 von 12 beantwortet

Die Auswertung im Überblick

Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 36 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.

  • Wenige Hinweise auf Erschöpfung (0 bis 9 Punkte): Du fühlst dich im Familienalltag im Moment überwiegend tragfähig.
  • Zeit zum Gegensteuern (10 bis 18 Punkte): Du bist spürbar belastet und hast weniger Reserven als sonst.
  • Deutliche Erschöpfung (19 bis 27 Punkte): Viele Antworten passen zu anhaltender Erschöpfung. Entlastung und Unterstützung sind jetzt wichtig.
  • Sehr hohe Erschöpfung (28 bis 36 Punkte): Deine Antworten zeigen eine sehr hohe Belastung. Bitte hol dir jetzt Unterstützung.

Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.

So funktioniert der Test

  1. Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie oft sie in den letzten 4 Wochen auf dich zutraf (nie, manchmal, oft oder fast täglich).
  2. Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu. Er ist genauso für Väter und andere Bezugspersonen gedacht.
  3. Du bekommst eine Einordnung, Tipps für den Alltag und Hinweise, wann Hilfe sinnvoll ist.

Was misst der Test?

Der Test fragt nach Anzeichen von Erschöpfung im Familienalltag. Dazu gehören dauerhafte Müdigkeit, wenig Zeit für dich, Gereiztheit, das Gefühl, alles organisieren zu müssen (Mental Load), fehlende Unterstützung, innere Leere und Zweifel, wie lange du das noch durchhältst. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte.

Erschöpfung ist kein Versagen

Elternsein ist eine Aufgabe mit hoher Dauerbelastung, oft ohne Pause, ohne Feierabend und mit wenig Anerkennung. Wenn deine Kraft knapp ist, heißt das nicht, dass du etwas falsch machst oder keine gute Mutter oder kein guter Vater bist. Es heißt, dass du zu viel allein trägst.

Was ist Mental Load?

Mental Load meint die unsichtbare Denkarbeit im Familienalltag: An Termine denken, Einkäufe planen, Geburtstage organisieren, Kleidung und Kita im Blick behalten. Sie fällt nicht in einzelnen Aufgaben auf, sondern im Dauerzustand, immer „dran“ zu sein. Sie ist oft ungleich verteilt.

Was dich entlasten kann

  • Sichtbar machen: Schreib alle Aufgaben auf, auch die unsichtbaren, und verteile sie neu. Gib Aufgaben ganz ab, statt nur beim Erledigen zu helfen.
  • Standards senken: Nicht alles muss perfekt sein. Was kann einfacher, seltener oder gar nicht?
  • Eigene Zeit schützen: Plane täglich 10 Minuten ein, in denen niemand etwas von dir braucht.
  • Hilfe annehmen: Frag Familie, Freunde oder Nachbarn konkret um Unterstützung.
  • Kurze Entspannung: Eine lange Ausatmung, zum Beispiel die 4-6-Atmung im Atem-Timer, oder die progressive Muskelentspannung lassen sich in Mini-Pausen unterbringen.

Was tun bei hohem Ergebnis?

  • Sprich mit deiner Hausarztpraxis. Erschöpfung kann auch körperliche Gründe haben oder zu einer Depression passen.
  • Nimm Entlastung an, auch wenn es sich ungewohnt anfühlt.
  • Lass dich allgemein zu Entlastungsangeboten für Eltern beraten, bei der Praxis, bei Beratungsstellen für Familien oder bei deiner Krankenkasse.

Wo du Hilfe bekommst

  • Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
  • Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
  • TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.

Entlastung für Eltern

Neben der Praxis können Beratungsstellen für Familien in deiner Nähe eine erste Anlaufstelle sein. Auch Kuren für Eltern sind ein bekanntes Angebot. Ob und wie du so etwas nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage ist damit nicht verbunden.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist Mama-Burnout?

Der Begriff beschreibt umgangssprachlich eine tiefe Erschöpfung durch die Dauerbelastung im Familienalltag. Er ist keine eigenständige Diagnose. Auch Väter und andere Bezugspersonen können so erschöpft sein.

Ist der Mama-Burnout-Test eine Diagnose?

Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er zeigt dir, wie erschöpft du dich nach deinen Antworten gerade fühlst. Eine Diagnose stellt nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson.

Woran erkenne ich, dass mir alles zu viel wird?

Typische Anzeichen sind dauerhafte Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafprobleme, das Gefühl der Leere oder Abstumpfung und der Gedanke, nicht mehr zu können. Wenn das über Wochen anhält, such dir Unterstützung.

Bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich erschöpft bin?

Nein. Erschöpfung ist ein Zeichen von Überlastung und kein Zeichen von Versagen. Du kümmerst dich um andere und brauchst dafür auch Kraft und Unterstützung.

Was ist Mental Load, und wie werde ich ihn los?

Mental Load ist die unsichtbare Denkarbeit der Familienorganisation. Er wird leichter, wenn Aufgaben sichtbar gemacht und ganz verteilt werden, also mit Planung und Verantwortung, und wenn Standards auch mal sinken dürfen.

Gibt es Entlastungsangebote wie eine Mütterkur?

Es gibt Angebote wie Kuren für Eltern und Beratungsstellen für Familien. Ob und wie du sie nutzen kannst, besprichst du allgemein mit deiner Hausarztpraxis und deiner Krankenkasse. Eine Zusage gibt dieser Test nicht.

Wie aussagekräftig ist der Test?

Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte. Der Test ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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