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Empathie-Test: Wie einfühlsam bist du?

Beantworte 12 Aussagen und bekomm ein Profil aus kognitiver und emotionaler Empathie, samt Tipps zur Abgrenzung. Kostenlos, anonym, etwa 3 Minuten.

Denk an dein Leben im Allgemeinen. Wie sehr trifft jede Aussage auf dich zu?

Verstehen, was andere denken und fühlen

1. Ich kann gut nachvollziehen, warum jemand sich so verhält, auch wenn ich es anders machen würde.
2. Ich erkenne meist, was jemand in einer Situation denkt oder braucht.
3. Ich kann mich gedanklich gut in die Lage anderer versetzen.
4. Ich merke oft, wenn jemand etwas nicht ausspricht.
5. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine Situation für jemand anderen aussieht.
6. Ich nehme in Gesprächen wahr, wie meine Worte bei anderen ankommen.

Mitfühlen

7. Wenn jemand traurig ist, werde ich selbst schnell traurig.
8. Die Stimmung in einem Raum überträgt sich schnell auf mich.
9. Filme oder Nachrichten über das Leid anderer gehen mir körperlich nahe.
10. Wenn es einem Menschen in meiner Nähe schlecht geht, fällt es mir schwer, nicht mitzuleiden.
11. Ich spüre die Freude anderer mit, wenn ihnen etwas gelingt.
12. Nach Gesprächen über Sorgen anderer brauche ich Zeit, um wieder bei mir zu sein.

0 von 12 beantwortet

Die Auswertung im Überblick

Der Test zählt deine Antworten getrennt für 2 Bereiche (0 bis 3 Punkte je Aussage). Du bekommst ein Profil statt nur einer Gesamtzahl. Die Stufen je Bereich sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.

  • Kognitive Empathie (höchstens 18 Punkte): 0 bis 6 Punkte Eher zurückhaltend, 7 bis 12 Punkte Mittel, 13 bis 18 Punkte Eher stark
  • Emotionale Empathie (höchstens 18 Punkte): 0 bis 6 Punkte Eher zurückhaltend, 7 bis 12 Punkte Mittel, 13 bis 18 Punkte Eher stark

Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.

So funktioniert der Test

  1. Lies die 12 Aussagen und wähle bei jeder, wie sehr sie auf dich zutrifft (trifft nicht, ein wenig, überwiegend oder voll zu).
  2. Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten für 2 Bereiche getrennt zusammen: Kognitive und emotionale Empathie.
  3. Du bekommst ein Profil mit Einordnung, Tipps und einem Abschnitt dazu, was hilft, wenn Mitfühlen belastet.

Kognitive und emotionale Empathie

  • Kognitive Empathie heißt, zu verstehen, was in einem anderen Menschen vorgeht: Gedanken, Absichten, Sichtweisen.
  • Emotionale Empathie heißt, mitzufühlen: Die Gefühle des anderen berühren dich und übertragen sich teilweise auf dich.

Beides gehört zusammen, kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Menschen verstehen andere gut, ohne selbst stark mitzufühlen. Andere fühlen sehr stark mit und sind dann schnell erschöpft. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.

Wenn Mitfühlen belastet

Hohe Empathie ist eine Stärke, kann aber auch zur Last werden. Wer die Gefühle anderer stark mitspürt, trägt schnell mehr, als ihm guttut. Das kann sich als Erschöpfung, Gereiztheit oder Rückzug zeigen. Abgrenzung heißt nicht, kalt zu werden: Du kannst mitfühlen und trotzdem bei dir bleiben. Hilfreich ist, nach belastenden Gesprächen kurz Abstand zu nehmen, länger auszuatmen und dich zu fragen, was in deiner Hand liegt.

Passend dazu: Der Hochsensibilitäts-Test, der Burnout-Test und die Artikel Hochsensibilität und das Nervensystem beruhigen.

Wo du Hilfe bekommst

  • Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
  • Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
  • TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist Empathie?

Empathie ist die Fähigkeit, die Gedanken und Gefühle anderer zu verstehen und mitzufühlen. Man unterscheidet oft kognitive Empathie (verstehen) und emotionale Empathie (mitfühlen).

Ist der Empathie-Test eine Diagnose?

Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er gibt dir eine Orientierung, wie du dich selbst im Umgang mit den Gefühlen anderer erlebst. Eine Einschätzung durch eine Fachperson ersetzt er nicht.

Kann man zu viel Empathie haben?

Nach dem, was Fachleute beschreiben, kann starkes Mitfühlen belasten, vor allem wenn du dich nicht abgrenzt oder viel Leid miterlebst. Dann hilft es, Grenzen zu setzen und für Ausgleich zu sorgen.

Wie grenze ich mich ab, ohne kalt zu werden?

Erinnere dich: Das ist das Gefühl der anderen Person. Du kannst da sein und zuhören, ohne es zu übernehmen. Plane nach belastenden Gesprächen kurze Pausen ein und atme länger aus als ein.

Fehlt mir etwas, wenn mein Wert niedrig ist?

Nein. Ein niedriger Wert heißt nicht, dass dir etwas fehlt. Manche Menschen zeigen Anteilnahme lieber durch Handeln als durch Mitfühlen. Wenn du in Beziehungen Schwierigkeiten erlebst, kann eine Fachperson helfen.

Wie aussagekräftig ist der Test?

Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte. Der Test ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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