Emotionale Intelligenz Test: Wo liegen deine Stärken?
Beantworte 16 Aussagen und bekomm ein Profil in 4 Bereichen: Gefühle wahrnehmen, regulieren, andere verstehen und Beziehungen gestalten. Kostenlos, anonym, etwa 4 Minuten.
Denk an dein Leben im Allgemeinen. Wie sehr trifft jede Aussage auf dich zu?
Eigene Gefühle wahrnehmen: Entwicklungsfeld
Eigene Gefühle zu bemerken und zu benennen fällt dir im Moment eher schwer. Das ist weit verbreitet und lässt sich üben.
Was dir helfen kann
Ein kurzer Check-in 2 Mal am Tag hilft: Wie fühle ich mich, und wo im Körper spüre ich es? Das Gefühlsrad gibt dir Wörter dafür.
Eigene Gefühle wahrnehmen: Solide Basis
Du nimmst deine Gefühle meist wahr, manchmal fehlen dir noch Wörter oder der Zusammenhang, woher sie kommen.
Was dir helfen kann
Versuch, Gefühle genauer zu benennen, zum Beispiel „enttäuscht“ statt „schlecht drauf“. Das Gefühlsrad kann dabei unterstützen.
Eigene Gefühle wahrnehmen: Stärke
Du kennst deine Gefühle gut und kannst sie meist benennen und einordnen. Das ist eine gute Grundlage für alle anderen Bereiche.
Was dir helfen kann
Halte deine Wahrnehmung wach, gerade in stressigen Zeiten, in denen man Körpersignale gern überhört.
Gefühle regulieren: Entwicklungsfeld
Starke Gefühle überrollen dich im Moment eher schnell, und die Beruhigung dauert. Das ist menschlich, und es gibt gute Werkzeuge.
Was dir helfen kann
Übe eine Beruhigung für den Körper, wenn es noch ruhig ist, zum Beispiel die 4-6-Atmung oder den physiologischen Seufzer.
Gefühle regulieren: Solide Basis
Du kannst dich meist beruhigen und handelst nicht nur aus dem Impuls heraus. In besonders belastenden Momenten gelingt es dir vielleicht noch nicht immer.
Was dir helfen kann
Lege dir ein festes Mini-Ritual für Anspannung zu, zum Beispiel 3 lange Ausatmungen, bevor du antwortest. Mehr: Selbstregulation.
Gefühle regulieren: Stärke
Du kannst deine Gefühle gut aushalten und regulieren. Das hilft dir in Stress und in Konflikten.
Was dir helfen kann
Achte darauf, Gefühle nicht nur wegzuregulieren. Manchmal ist Traurigkeit oder Wut einfach da und darf ihre Zeit haben.
Andere wahrnehmen: Entwicklungsfeld
Gefühle anderer zu erkennen und sich einzufühlen fällt dir im Moment eher schwer oder wird oft übersehen. Das kann mit Stress, Müdigkeit oder Gewohnheit zu tun haben.
Was dir helfen kann
Übe aktives Zuhören: Fass in eigenen Worten zusammen, was du gehört hast, und frag nach, wie es der anderen Person damit geht.
Andere wahrnehmen: Solide Basis
Du nimmst die Gefühle anderer häufig wahr. Manchmal hilft es, genauer hinzusehen oder nachzufragen, statt zu raten.
Was dir helfen kann
Frag öfter: „Wie geht es dir damit?“ und hör zu, ohne gleich zu lösen. Mehr zu Empathie im Empathie-Test.
Andere wahrnehmen: Stärke
Du spürst gut, wie es anderen geht, und kannst dich in sie hineinversetzen. Das ist eine wertvolle Stärke in Beziehungen.
Was dir helfen kann
Achte darauf, dich nicht für die Gefühle anderer verantwortlich zu fühlen. Du darfst mitfühlen und trotzdem bei dir bleiben.
Beziehungen gestalten: Entwicklungsfeld
Konflikte ansprechen, Bedürfnisse sagen und Grenzen setzen fällt dir im Moment eher schwer. Das lernt man meist Schritt für Schritt.
Was dir helfen kann
Starte klein: Sag in einer ruhigen Situation einen Satz, der mit „Ich brauche“ oder „Mir ist wichtig“ beginnt. Weitere Impulse gibt dir der Bindungstyp-Test.
Beziehungen gestalten: Solide Basis
Du gestaltest Beziehungen meist konstruktiv. Manche Gespräche schiebst du vielleicht noch auf oder sagst zu schnell Ja.
Was dir helfen kann
Wähle ein Gespräch, das du aufgeschoben hast, und plane einen ruhigen Zeitpunkt dafür.
Beziehungen gestalten: Stärke
Du sprichst Dinge an, setzt Grenzen und bleibst dabei verbunden. Das trägt Beziehungen auch durch schwierige Zeiten.
Was dir helfen kann
Teile deine Erfahrung: Du kannst anderen ein Vorbild sein, wie man ehrlich und freundlich zugleich sein kann.
Wann Hilfe sinnvoll ist
Wenn dich etwas über längere Zeit belastet, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle unter 116 117.
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung und keine Diagnose. Deine Antworten wurden nur in deinem Browser ausgewertet und nicht gespeichert oder gesendet.
Die Auswertung im Überblick
Der Test zählt deine Antworten getrennt für 4 Bereiche (0 bis 3 Punkte je Aussage). Du bekommst ein Profil statt nur einer Gesamtzahl. Die Stufen je Bereich sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.
- Eigene Gefühle wahrnehmen (höchstens 12 Punkte): 0 bis 4 Punkte Entwicklungsfeld, 5 bis 8 Punkte Solide Basis, 9 bis 12 Punkte Stärke
- Gefühle regulieren (höchstens 12 Punkte): 0 bis 4 Punkte Entwicklungsfeld, 5 bis 8 Punkte Solide Basis, 9 bis 12 Punkte Stärke
- Andere wahrnehmen (höchstens 12 Punkte): 0 bis 4 Punkte Entwicklungsfeld, 5 bis 8 Punkte Solide Basis, 9 bis 12 Punkte Stärke
- Beziehungen gestalten (höchstens 12 Punkte): 0 bis 4 Punkte Entwicklungsfeld, 5 bis 8 Punkte Solide Basis, 9 bis 12 Punkte Stärke
Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.
So funktioniert der Test
- Lies die 16 Aussagen, geordnet in 4 Bereichen, und wähle bei jeder, wie sehr sie auf dich zutrifft (trifft nicht, ein wenig, überwiegend oder voll zu).
- Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten je Bereich zusammen.
- Du bekommst ein Profil mit einer Einordnung und einem Tipp für jeden Bereich, statt nur einer Gesamtzahl.
Die 4 Bereiche
- Eigene Gefühle wahrnehmen: Merkst du, was in dir los ist, und kannst du es benennen?
- Gefühle regulieren: Kannst du dich beruhigen und mit starken Gefühlen umgehen?
- Andere wahrnehmen: Erkennst du, wie es anderen geht, und kannst du dich einfühlen?
- Beziehungen gestalten: Sprichst du Konflikte an, sagst du, was du brauchst, und setzt du Grenzen?
Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte.
Was ist emotionale Intelligenz?
Emotionale Intelligenz beschreibt, wie gut jemand mit Gefühlen umgeht: Mit den eigenen und denen anderer. Dazu gehört, Gefühle zu bemerken, sie einzuordnen, mit ihnen umzugehen und sie in Beziehungen hilfreich zu nutzen. Sie ist kein fester Wert, sondern lässt sich im Leben weiterentwickeln. Ein Test kann dabei nur eine grobe Selbsteinschätzung geben.
Wie kannst du sie weiterentwickeln?
- Gefühle benennen: Das Gefühlsrad gibt dir Wörter für feine Unterschiede.
- Körper beruhigen: Mit einer langen Ausatmung, zum Beispiel der 4-6-Atmung, wird Regulation leichter.
- Zuhören üben: Frag nach, statt zu raten, und fass zusammen, was du gehört hast.
- Bedürfnisse klar sagen: Beginne Sätze mit „Ich brauche“ oder „Mir ist wichtig“.
Wo du Hilfe bekommst
- Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
- Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
- TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
- Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Gut zu wissen
Was ist emotionale Intelligenz?
Emotionale Intelligenz beschreibt, wie gut jemand eigene und fremde Gefühle wahrnimmt, versteht, reguliert und in Beziehungen berücksichtigt. Die Begriffe in der Forschung unterscheiden sich, es gibt dafür keine einheitliche Definition.
Ist der Test zur emotionalen Intelligenz eine Diagnose oder ein IQ-Test?
Nein, weder noch. Er stellt keine Diagnose und misst keinen IQ oder EQ. Er ist eine Selbsteinschätzung, die dir zeigt, in welchen Bereichen du dich stark oder noch entwicklungsfähig siehst.
Warum gibt es keine Gesamtpunktzahl?
Weil die 4 Bereiche unterschiedliche Fähigkeiten beschreiben. Ein Profil zeigt dir genauer, wo du stark bist und was du ausbauen kannst, als eine einzelne Zahl es könnte.
Kann man emotionale Intelligenz lernen?
Viele Fähigkeiten, die dazugehören, lassen sich üben, zum Beispiel Gefühle benennen, sich beruhigen und aktiv zuhören. Wie schnell und wie weit das gelingt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Was kann ich tun, wenn mir Gefühle schwerfallen?
Starte klein: Benenne 2 Mal am Tag, wie du dich fühlst, und achte auf Körpersignale. Wenn dich der Umgang mit Gefühlen stark belastet, kann eine psychotherapeutische Praxis helfen.
Wie aussagekräftig ist der Test?
Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Die Grenzen zwischen den Stufen sind Schätzwerte. Der Test ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.
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