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Emetophobie-Test: Wie stark ist deine Angst vor dem Erbrechen?

Beantworte 10 Aussagen zur Angst vor Übelkeit und Erbrechen und bekomm eine ruhige Einordnung. Der Selbsttest ist kostenlos, anonym und dauert etwa 2 Minuten.

Denk an die letzten 4 Wochen. Wie oft trafen diese Aussagen auf dich zu?

1. Der Gedanke, mich übergeben zu müssen, macht mir große Angst.
2. Ich meide Situationen, in denen ich mich anstecken könnte, zum Beispiel Kontakt mit Menschen mit Magen-Darm-Infekt, Krankenhäuser oder Kindergärten.
3. Ich prüfe Essen sehr genau, etwa Haltbarkeit und Garzeit, aus Angst vor Übelkeit.
4. Ich esse bestimmte Lebensmittel nicht oder nur in kleinen Mengen, weil mir davon schlecht werden könnte.
5. Schon leichte Übelkeit löst bei mir starke Angst oder Panik aus.
6. Ich beobachte meinen Magen und meinen Körper auf erste Anzeichen von Übelkeit.
7. Ich meide Orte oder Aktivitäten, bei denen mir übel werden könnte, zum Beispiel Reisen, Feiern, Schiffe oder Achterbahnen.
8. Ich suche vorher nach Toiletten oder Ausgängen, um im Notfall schnell raus zu können.
9. Wenn jemand in meiner Nähe erbricht oder davon spricht, halte ich das kaum aus und verlasse den Raum.
10. Die Angst vor dem Erbrechen schränkt meine Ernährung, meine Beziehungen, meine Arbeit oder meine Lebensplanung ein.

0 von 10 beantwortet

Die Auswertung im Überblick

Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 30 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.

  • Kaum Hinweise auf Angst vor dem Erbrechen (0 bis 7 Punkte): Übelkeit und Erbrechen belasten dich im Moment wenig.
  • Leichte bis mäßige Angst (8 bis 15 Punkte): Die Angst vor Übelkeit spielt in manchen Situationen eine Rolle.
  • Deutliche Angst vor dem Erbrechen (16 bis 22 Punkte): Deine Antworten passen zu einer ausgeprägten Angst, die dein Verhalten spürbar beeinflusst.
  • Starke Angst vor dem Erbrechen (23 bis 30 Punkte): Deine Antworten zeigen eine hohe Belastung. Bitte such zeitnah fachliche Unterstützung.

Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.

So funktioniert der Emetophobie-Test

  1. Lies die 10 Aussagen und wähle bei jeder, wie oft sie in den letzten 4 Wochen auf dich zutraf.
  2. Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu.
  3. Du bekommst eine Einordnung und Hinweise, wann es sinnvoll ist, fachliche Unterstützung zu suchen.

Was misst der Test?

Der Test fragt nach Merkmalen, die bei der Angst vor dem Erbrechen häufig beschrieben werden. Dazu gehören große Angst vor Übelkeit, Vermeiden von Orten, Situationen und Lebensmitteln, genaues Prüfen von Essen, ständiges Beobachten des Körpers und Sicherheitsverhalten. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.

Was ist Emetophobie?

Emetophobie bezeichnet die starke Angst vor dem Erbrechen, vor Übelkeit oder davor, andere Menschen erbrechen zu sehen. Fachlich wird sie oft als spezifische Phobie eingeordnet. Erbrechen ist für die meisten Menschen unangenehm, das ist normal. Von einer Phobie spricht man erst, wenn die Angst sehr stark ist und das Leben spürbar bestimmt, zum Beispiel durch Vermeiden von Essen, Reisen oder Kontakten. Ob das bei dir so ist, kann nur eine Fachperson beurteilen.

Was kann Therapie leisten?

Bei Phobien wird in der Psychotherapie häufig mit Exposition gearbeitet: Man nähert sich gefürchteten Reizen schrittweise, geplant und begleitet. Das ist eine allgemeine Beschreibung. Garantien gibt es nicht, aber viele Menschen erleben es als hilfreich. Such dir am besten eine Praxis mit Erfahrung in der Behandlung von Ängsten und Phobien.

Was tun bei hohem Ergebnis?

  • Sprich mit deiner Hausarztpraxis oder einer psychotherapeutischen Praxis. Die Angst ist Fachleuten gut bekannt, du musst dich nicht schämen.
  • Wenn du wegen der Angst deutlich weniger isst oder trinkst oder ungewollt Gewicht verlierst, lass das bitte zeitnah ärztlich abklären.
  • Versuch, Vermeidung nicht immer weiter auszudehnen. Das sprichst du am besten mit einer Fachperson ab.

Bei aufsteigender Angst kann die 5-4-3-2-1-Übung helfen, aus dem Gedankenkreis auszusteigen. Mehr zu ruhigen Atemzügen findest du im Artikel Atemübungen gegen Angst. Das ersetzt keine Behandlung.

Wo du Hilfe bekommst

  • Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
  • Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
  • TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Was ist Emetophobie?

Emetophobie ist die starke Angst vor dem Erbrechen, vor Übelkeit oder davor, andere Menschen erbrechen zu sehen. Fachlich wird sie oft als spezifische Phobie eingeordnet.

Ist der Emetophobie-Test eine Diagnose?

Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er gibt dir eine Orientierung, wie stark dich die Angst vor dem Erbrechen nach deinen Antworten beschäftigt. Eine Diagnose stellt nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson.

Woran erkenne ich Emetophobie?

Typisch sind große Angst vor Übelkeit und Erbrechen, Vermeiden von Orten, Menschen und Lebensmitteln, genaues Prüfen von Essen und ständiges Achten auf den eigenen Magen. Viele merken, dass die Angst ihr Leben immer weiter einschränkt.

Kann man Emetophobie behandeln?

Bei Phobien wird häufig Psychotherapie mit Exposition eingesetzt, bei der man sich gefürchteten Reizen schrittweise nähert. Garantien gibt es nicht, aber viele Menschen erleben mit Unterstützung eine Besserung.

Kann die Angst vor dem Erbrechen das Essen beeinflussen?

Ja, bei manchen Menschen schon. Wenn du wegen der Angst deutlich weniger isst oder trinkst oder ungewollt Gewicht verlierst, lass das bitte zeitnah ärztlich abklären.

Wie aussagekräftig ist der Test?

Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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