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Angststörung-Test: Wie stark belasten dich Sorgen?

Beantworte 10 Aussagen zu Dauersorgen und Anspannung und bekomm eine ruhige Einordnung. Der Selbsttest ist kostenlos, anonym und dauert etwa 2 Minuten.

Denk an die letzten 4 Wochen. Wie oft trafen diese Aussagen auf dich zu?

1. Ich habe mir über viele verschiedene Dinge gleichzeitig Sorgen gemacht, zum Beispiel über Gesundheit, Geld, Familie oder Arbeit.
2. Es fiel mir schwer, das Sorgen zu stoppen, wenn es einmal begonnen hatte.
3. Ich habe mich nervös, angespannt oder innerlich unruhig gefühlt.
4. Ich war schnell erschöpft, obwohl ich nicht viel getan hatte.
5. Meine Muskeln waren verspannt, zum Beispiel im Nacken, in den Schultern oder im Kiefer.
6. Ich konnte schlecht ein- oder durchschlafen, weil mich Gedanken beschäftigt haben.
7. Ich hatte Mühe, mich zu konzentrieren, weil ich gedanklich bei meinen Sorgen war.
8. Ich war gereizt, ungeduldig oder leicht aus der Ruhe zu bringen.
9. Ich habe oft das Schlimmste erwartet, auch wenn es keinen konkreten Anlass gab.
10. Meine Sorgen haben mich im Alltag, im Beruf oder in Beziehungen eingeschränkt.

0 von 10 beantwortet

Die Auswertung im Überblick

Der Test zählt deine Antworten zusammen (0 bis 3 Punkte je Aussage, höchstens 30 Punkte) und ordnet die Summe einer von 4 Stufen zu. Die Stufen sind eine grobe Orientierung und keine Diagnose.

  • Wenig Hinweise auf Dauersorgen (0 bis 7 Punkte): Du erlebst im Moment kaum anhaltende Sorgen oder Daueranspannung.
  • Phasenweise erhöhte Sorgen (8 bis 15 Punkte): Zeitweise nehmen Sorgen und Anspannung mehr Raum ein, ohne dass sie dich dauerhaft bestimmen.
  • Deutlich erhöhte Anspannung und Sorgen (16 bis 22 Punkte): Deine Antworten passen zu anhaltenden Sorgen, die dich im Alltag spürbar belasten.
  • Starke Belastung durch Sorgen (23 bis 30 Punkte): Deine Antworten zeigen eine hohe Belastung. Bitte hol dir zeitnah fachliche Unterstützung.

Dieser Test ist eine Orientierung und keine Diagnose. Nur eine Fachperson kann beurteilen, was bei dir los ist. Wenn es dir akut sehr schlecht geht, wende dich an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos, rund um die Uhr). Bei Suizidgedanken oder in Gefahr wähle die 112.

So funktioniert der Angststörung-Test

  1. Lies die 10 Aussagen und wähle bei jeder, wie oft sie in den letzten 4 Wochen auf dich zutraf.
  2. Drück auf „Auswerten“. Der Test zählt deine Antworten zusammen und ordnet sie einer von 4 Stufen zu.
  3. Du bekommst eine Einordnung und Hinweise, wann es sinnvoll ist, fachliche Unterstützung zu suchen.

Was misst der Test?

Der Test fragt nach Beschwerden, die bei anhaltenden Sorgen häufig beschrieben werden: Sorgen über viele Lebensbereiche, schwer zu stoppendes Grübeln, innere Unruhe, Verspannungen, Schlaf- und Konzentrationsprobleme, Gereiztheit und das Erwarten des Schlimmsten. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath. Der Test ist keine Kopie eines bekannten Fragebogens und nicht wissenschaftlich geprüft.

Was ist eine generalisierte Angststörung?

Von einer generalisierten Angststörung sprechen Fachleute unter anderem dann, wenn Sorgen und Anspannung über Monate die meiste Zeit da sind, kaum zu steuern sind und den Alltag beeinträchtigen. Ähnliche Beschwerden können auch durch körperliche Ursachen, andere psychische Belastungen oder eine stressige Lebensphase entstehen. Deshalb kann nur eine Fachperson im Gespräch klären, was bei dir dahintersteckt.

Was kann Therapie leisten?

Für Angststörungen gibt es bewährte Behandlungsansätze. Nach der S3-Leitlinie zu Angststörungen ist Psychotherapie, vor allem kognitive Verhaltenstherapie, ein wichtiger Behandlungsbaustein. Dabei geht es zum Beispiel darum, Sorgen anders einzuordnen und Vermeidung schrittweise abzubauen. Garantien gibt es nicht, aber viele Menschen erleben Besserung. Ob zusätzlich Medikamente infrage kommen, klärst du mit deinem Arzt.

Was tun bei hohem Ergebnis?

  • Sprich mit deiner Hausarztpraxis über deine Sorgen. Sie kann körperliche Ursachen prüfen und dich weitervermitteln.
  • Such dir psychotherapeutische Unterstützung. Einen Termin bekommst du über die Terminservicestelle.
  • Probier im Alltag ein festes Sorgenfenster: 10 Minuten am Tag, in denen du Sorgen aufschreibst. Außerhalb davon darfst du sie auf später verschieben.

Als Ergänzung für den Alltag können Atemübungen gegen Angst, Meditation gegen Angst und der Artikel zum Gedankenkarussell helfen. Sie ersetzen keine Behandlung.

Wo du Hilfe bekommst

  • Hausarztpraxis: Sie ist eine gute erste Anlaufstelle, prüft körperliche Ursachen und kann dich weitervermitteln.
  • Psychotherapeutische Praxis: Einen Termin vermittelt die Terminservicestelle unter 116 117.
  • TelefonSeelsorge: Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Notfall: Bei akuter Verzweiflung, bei Suizidgedanken oder wenn du dich in Gefahr fühlst, wähle sofort die 112 oder geh in die nächste Notaufnahme.
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wie erkenne ich eine Angststörung?

Typisch sind anhaltende Sorgen oder Ängste, die schwer zu kontrollieren sind, dazu innere Unruhe, Anspannung, Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten. Wenn das über Wochen oder Monate besteht und deinen Alltag einschränkt, sprich mit einer Fachperson.

Ist der Angststörung-Test eine Diagnose?

Nein. Er kann keine Diagnose stellen. Er zeigt dir, wie stark dich Sorgen und Anspannung nach deinen Antworten gerade belasten. Eine Diagnose stellt nur eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson.

Was ist der Unterschied zwischen Sorgen und einer Angststörung?

Sorgen gehören zum Leben und lassen sich meist beruhigen. Bei einer Angststörung sind Sorgen und Anspannung sehr stark, halten lange an, sind schwer zu stoppen und schränken den Alltag ein. Die Übergänge sind fließend.

Kann man eine Angststörung behandeln?

Es gibt bewährte Behandlungsansätze, vor allem Psychotherapie mit kognitiver Verhaltenstherapie. Garantien gibt es nicht, aber viele Menschen erleben mit Unterstützung eine Besserung.

Was kann ich bei akuter Angst tun?

Eine lange Ausatmung und die 5-4-3-2-1-Übung können helfen, im Moment anzukommen. Das ist eine Unterstützung für den Augenblick und keine Behandlung. Bei Brustschmerz, Atemnot oder dem Gefühl, in Gefahr zu sein, wähle die 112.

Wie aussagekräftig ist der Test?

Er ist eine grobe Orientierung. Die Aussagen sind eigene Formulierungen von 8Breath, und der Test ist nicht wissenschaftlich geprüft. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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