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Meditation

Yoga Nidra: 6 Schritte zur Praxis (mit Übungen)

Von Andreas Jansen · 27. Juli 2026 · 10 Min.

Frau liegt entspannt mit geschlossenen Augen auf einer Yogamatte, Sinnbild für die Tiefenentspannung bei Yoga Nidra
Foto: Thirdman / Pexels

Du liegst flach auf dem Rücken, die Handflächen nach oben, die Augen geschlossen. Eine Stimme führt dich langsam durch deinen Körper, vom rechten Daumen bis zur linken Fußsohle, und irgendwann merkst du gar nicht mehr genau, ob du noch wach bist oder schon halb schläfst. Genau das ist Yoga Nidra, eine geführte Tiefenentspannung, die dich bewusst an diese Schwelle führt.

Diesen Zustand habe ich zum ersten Mal am Ende einer ganz normalen Yogastunde erlebt, in der Schlussentspannung, die dort kaum mehr als fünf Minuten dauerte. Bewusst geatmet und meinen Körper bewusst wahrgenommen habe ich überhaupt zum ersten Mal durch Yoga und Meditation, lange bevor ich mich mit einzelnen Atemtechniken im Detail beschäftigt habe. Yoga Nidra geht diesen Weg konsequent weiter: eine ganze geführte Praxis, die genau auf diesem Zustand zwischen Wachsein und Schlaf aufbaut, statt ihn nur für ein paar Minuten am Rand einer Yogastunde mitzunehmen.

Ich zeige dir in diesem Artikel die genaue Anleitung in 6 Schritten, eine kurze Übung zum Ankommen, was die Forschung zur Wirkung sagt, und beantworte dir am Ende die häufigsten Fragen dazu.

Kurz gesagt: Yoga Nidra ist eine geführte Tiefenentspannung im Liegen, bei der eine Stimme dich durch Körperwahrnehmung, Atembeobachtung und Visualisierung führt, während dein Körper einschläft und dein Geist wach bleibt. Studien zu dieser Anleitung zeigen dabei weniger wahrgenommenen Stress und eine bessere Schlafqualität nach einigen Wochen regelmäßiger Praxis.

6 Schritte einer Yoga-Nidra-Praxis

  1. Ankommen in Rückenlage: Leg dich flach auf den Rücken, die Beine leicht geöffnet, die Arme mit etwas Abstand zum Körper und die Handflächen nach oben, und schließ die Augen. Diese Haltung heißt im Yoga Shavasana, die Totenstellung, bei Bedarf legst du dir ein Kissen unter die Knie, wenn dein unterer Rücken dabei spannt.
  2. Sankalpa setzen: Formuliere in Gedanken einen kurzen, positiv formulierten Vorsatz im Präsens, dein Sankalpa, etwa „Ich bin ruhig und sicher". Dieser Satz begleitet dich durch die ganze Praxis, du machst ihn dir nur einmal am Anfang und einmal am Ende bewusst.
  3. Rotation der Aufmerksamkeit: Wandere in Gedanken der Reihe nach durch einzelne Körperteile, meist beginnend beim rechten Daumen über die Finger, den Arm und die Schulter bis hin zu den Zehen. Diese Körperreise wird auch Rotation of Consciousness genannt, du musst dabei nichts anspannen oder bewegen, nur mit der Aufmerksamkeit hinwandern und wieder loslassen.
  4. Atem beobachten: Richte deine Aufmerksamkeit für einige Atemzüge auf deinen natürlichen Atem, ohne ihn zu verändern, am einfachsten, indem du das Heben und Senken deines Bauchs spürst oder die Atemzüge im Stillen mitzählst. Viele lassen sich hier verleiten, den Atem bewusst zu vertiefen, dabei reicht es, ihn einfach zu beobachten, wie er von allein kommt und geht.
  5. Gegensatzpaare wahrnehmen: Stell dir kurz nacheinander gegensätzliche Empfindungen vor, etwa Wärme und Kälte oder Schwere und Leichtigkeit, und lass jede davon für ein paar Atemzüge nachwirken. Diese Übung soll dein Nervensystem zwischen zwei Polen pendeln lassen, bevor es sich insgesamt tiefer entspannt.
  6. Visualisierung und Rückkehr: Lass ein inneres Bild vor deinem geistigen Auge entstehen, etwa einen Ort, an dem du dich sicher fühlst, und hol dich anschließend langsam zurück, indem du erst die Finger und Zehen bewegst, dann tiefer atmest und die Augen öffnest. Wiederhol an dieser Stelle noch einmal kurz dein Sankalpa aus Schritt zwei, bevor du dich streckst und aufsetzt.

Bevor du diese sechs Schritte in Ruhe durchgehst, hilft oft schon ein kurzer Moment bewusster Atmung, um überhaupt erst anzukommen. Atme einfach ein paarmal mit der Animation mit, vier Sekunden ein und sechs Sekunden aus, ganz ohne zu halten, das reicht schon, um deinen Körper auf die folgende Tiefenentspannung einzustimmen.

Ankommens-Atmung: animierte Übung
Ankommens-Atmung: 4 Sek. einatmen · 6 Sek. ausatmen

Diese kurze Atmung ist kein fester Teil der klassischen Yoga-Nidra-Anleitung, in Schritt vier beobachtest du deinen Atem später einfach so, wie er von allein kommt, ohne ihn zu zählen. Sie ist eher eine kleine Brücke, die dir hilft, aus dem Kopf in den Körper zu kommen, bevor du in die eigentliche Praxis gehst. Wie eine ruhige Atmung grundsätzlich funktioniert, liest du ausführlicher in Richtig atmen.

Überblick: Yoga Nidra

  • Haltung: Rückenlage (Shavasana), bei Bedarf mit Knierolle oder Decke
  • Dauer: meist 15 bis 45 Minuten, als Kurzversion auch 10 bis 15 Minuten
  • Kernidee: Der Körper entspannt vollständig, der Geist bleibt wach und aufmerksam
  • Am besten: Abends zum Einschlafen oder als Pause am Nachmittag

Wie eine geführte Yoga-Nidra-Session in der Praxis abläuft

In aller Regel übst du Yoga Nidra nicht aus dem Kopf, sondern mit einer Aufnahme oder einer Lehrerin, die dich Schritt für Schritt durch die sechs Phasen oben führt. Du musst dir also nichts merken, sondern einfach nur folgen und liegen bleiben, das unterscheidet die Praxis deutlich von Meditationsformen, bei denen du selbst aktiv auf einen Anker wie den Atem achtest.

Die traditionelle, vollständige Anleitung nach Swami Satyananda Saraswati dauert meist 30 bis 45 Minuten und nimmt sich für jeden der sechs Schritte reichlich Zeit. Viele moderne Aufnahmen kürzen das auf 10 bis 20 Minuten und lassen dabei oft die Gegensatzpaare weg oder verkürzen die Körperreise auf größere Regionen wie einen Arm statt einzelner Finger, das Grundprinzip bleibt aber dasselbe.


Warum Yoga Nidra so tief entspannt

Der Zustand, den Yoga Nidra ansteuert, liegt genau zwischen Wachsein und Einschlafen, in der Forschung auch hypnagoger Zustand genannt. Manche Untersuchungen mit EEG deuten darauf hin, dass dabei vermehrt Alpha- und Theta-Wellen auftreten, ähnlich wie kurz vor dem eigentlichen Einschlafen, während du gleichzeitig noch genug Bewusstsein behältst, um der Stimme zu folgen.

Eine Studie mit über 700 Teilnehmenden ließ eine Gruppe 30 Tage lang täglich eine elf Minuten lange Yoga-Nidra-Aufnahme hören und verglich sie mit einer Warteliste ohne Übung. Die Übungsgruppe berichtete danach von deutlich weniger Stress, mehr Wohlbefinden und besserer Schlafqualität als die Kontrollgruppe (Moszeik, von Oertzen & Renner, 2022). Eine neuere Untersuchung an gesunden Neulingen fand nach vier Wochen täglicher Praxis zusätzlich eine höhere Schlafeffizienz im Schlaflabor sowie schnellere Reaktionszeiten in mehreren Gedächtnis- und Konzentrationsaufgaben, ohne dass die Genauigkeit darunter litt (Datta et al., 2023).


Yoga Nidra und NSDR: Was der Unterschied ist

Wenn du dich zum Thema umgeschaut hast, ist dir vielleicht schon die Abkürzung NSDR begegnet, Non-Sleep Deep Rest. Der Begriff stammt vom Stanford-Neurowissenschaftler Andrew Huberman, der ihn 2022 geprägt hat, um Yoga Nidra und verwandte Tiefenentspannungs-Techniken wie Selbsthypnose unter einem bewusst neutralen, säkularen Namen zusammenzufassen, ohne die spirituelle Yoga-Tradition dahinter vorauszusetzen.

Im Kern nutzen beide dieselbe Mischung aus Körperreise, Atembeobachtung und geführter Entspannung im Liegen. NSDR-Aufnahmen lassen dabei häufig Elemente wie das Sankalpa oder die Gegensatzpaare weg und konzentrieren sich stärker auf Körperwahrnehmung und Ruhe, ohne dass das die grundlegende Wirkung verändert. Beide Wege setzen letztlich am selben Punkt an wie andere Übungen, um dein Nervensystem zu beruhigen, nur eben über eine ganze geführte Praxis statt über eine einzelne Technik.


Für wen sich Yoga Nidra besonders lohnt

Am meisten profitieren wahrscheinlich Menschen, deren Kopf abends einfach nicht zur Ruhe kommt, oder die tagsüber merken, dass eine kurze Pause allein nicht reicht, um wieder aufzutanken. Auch wenn du grundsätzlich schnell einschläfst, aber selten wirklich erholt aufwachst, kann die bewusste Tiefenentspannung dazwischen einen Unterschied machen, den reiner Schlaf allein nicht schafft, weitere Übungen speziell für den Abend findest du in Besser schlafen durch Atmung. Kreist dein Kopf abends eher, weil die Gedanken nicht aufhören, findest du im Artikel Gedankenkarussell stoppen weitere Wege, die genau dort ansetzen.

Wann passt Yoga Nidra am besten zu dir?

Wann Yoga Nidra nicht das Richtige für dich ist

Für die meisten Menschen ist Yoga Nidra eine der risikoärmsten Entspannungsformen überhaupt, du bewegst dich nicht, hältst nicht die Luft an und belastest deinen Kreislauf nicht. Trotzdem gibt es ein paar Situationen, in denen du die Praxis anpassen oder erst einmal zurückstellen solltest.

Wenn du eine starke Trauma-Vorgeschichte hast, kann es sein, dass langes Stillliegen mit geschlossenen Augen und der Fokus auf einzelne Körperregionen unangenehme Erinnerungen oder ein Gefühl von Ausgeliefertsein auslöst, statt zu entspannen. Lass die Augen in dem Fall einfach offen, sitz statt zu liegen, oder such dir eine trauma-sensible Anleitung, die genau darauf eingeht.

Bist du im zweiten oder dritten Schwangerschaftsdrittel, solltest du nicht lange flach auf dem Rücken liegen bleiben, weil die Gebärmutter dann auf eine große Vene drücken und dir schwindelig werden kann. Leg dich stattdessen auf die Seite, am besten die linke, mit einem Kissen zwischen den Knien, dann funktioniert die Praxis genauso gut.

Und ganz grundsätzlich gilt, was für jede Entspannungsübung gilt: Bei anhaltenden Schlafstörungen, starker innerer Unruhe oder einer diagnostizierten psychischen Erkrankung ersetzt Yoga Nidra keine ärztliche oder therapeutische Behandlung, dafür ist professionelle Hilfe wichtiger als jede Übung. Stress ist dabei selten das eigentliche Problem, meistens fehlt einfach die Erholung danach, und genau die kann dir Yoga Nidra als einer von mehreren Bausteinen zurückgeben, ein Ersatz für ärztliche Hilfe ist sie aber nicht.

Der einfachste Einstieg ist ehrlich gesagt nicht, dir alle sechs Schritte vorher auswendig zu merken. Leg dich heute Abend einfach hin, so wie oben beschrieben, und lass dich neugierig auf den Zustand zwischen Wachsein und Schlaf ein, ganz ohne Erwartung, was genau passieren soll. Merkst du danach auch nur, dass dein Kopf für ein paar Minuten leiser war als sonst, hat sich die Zeit schon gelohnt.


Bücher über Yoga Nidra, die einen tieferen Einstieg lohnen

Wenn dich das Thema über diesen Artikel hinaus interessiert, sind das drei Bücher, die als Einstieg gelten und aus unterschiedlichen Richtungen an das Thema herangehen.

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Häufige Fragen

Was ist Yoga Nidra genau, und wie unterscheidet es sich von normaler Meditation?

Bei den meisten Meditationsformen sitzt du aufrecht und richtest deine Aufmerksamkeit aktiv auf einen Anker wie den Atem. Bei Yoga Nidra liegst du dagegen von Anfang an, eine Stimme führt dich durch feste Schritte wie Körperreise, Atembeobachtung und Visualisierung, und du bleibst passiver, während dein Körper Schritt für Schritt in einen Zustand tief zwischen Wachsein und Schlaf sinkt.

Wie lange dauert eine Yoga-Nidra-Praxis, und reicht auch eine kürzere Version?

Traditionell dauert eine vollständige Anleitung 30 bis 45 Minuten, viele moderne Audioversionen sind aber bewusst auf 10 bis 20 Minuten gekürzt und lassen einzelne Schritte wie die Gegensatzpaare weg. Für den Alltag reicht eine kürzere Version meistens völlig aus, wichtiger als die Länge ist, dass du dabei wirklich liegen und die Augen schließen kannst, ohne unterbrochen zu werden.

Ist Yoga Nidra für Anfänger geeignet, oder brauche ich Yoga-Erfahrung dafür?

Du brauchst keine Yoga-Vorerfahrung und musst auch nicht beweglich sein, Yoga Nidra findet komplett im Liegen statt und verlangt keine einzige Körperhaltung im klassischen Sinn. Am Anfang fällt es vielen schwer, wach zu bleiben oder wirklich abzuschalten, das ist normal und wird mit ein paar Durchgängen spürbar leichter.

Was ist ein Sankalpa genau, und muss ich mir wirklich einen Vorsatz überlegen?

Ein Sankalpa ist ein kurzer, positiv formulierter Satz im Präsens, den du dir am Anfang und am Ende der Praxis bewusst machst, etwa „Ich bin ruhig und sicher“ statt „Ich möchte weniger gestresst sein“. Zwingend ist er nicht, du kannst Yoga Nidra auch ganz ohne festen Vorsatz üben, viele finden ihn aber hilfreich, um der Praxis über mehrere Wochen eine Richtung zu geben.

Ist es schlimm, wenn ich während Yoga Nidra tatsächlich einschlafe?

Nein, das passiert vielen und ist kein Fehler, dein Körper zeigt dir damit nur, dass er die Ruhe gerade wirklich braucht. Für die volle Anleitung, etwa das bewusste Wiederholen des Sankalpas am Ende, bleibst du idealerweise gerade so wach, für die reine Entspannung tut es der Sache aber kaum einen Abbruch, wenn du dabei wegdöst.

Kann Yoga Nidra gefährlich sein, oder gibt es Risiken, auf die ich achten sollte?

Für die meisten Menschen ist Yoga Nidra im Liegen unbedenklich, du bewegst dich nicht und belastest deinen Kreislauf nicht. Etwas Vorsicht ist bei einer starken Trauma-Vorgeschichte sinnvoll, weil langes Stillliegen mit geschlossenen Augen und Körperfokus unangenehme Gefühle auslösen kann, dann hilft es, die Augen offen zu lassen oder eine trauma-sensible Anleitung zu suchen. Im späteren Schwangerschaftsverlauf solltest du zudem nicht lange flach auf dem Rücken liegen, dazu findest du weiter oben im Artikel mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Yoga Nidra und NSDR (Non-Sleep Deep Rest)?

NSDR ist ein Begriff, den der Stanford-Neurowissenschaftler Andrew Huberman 2022 geprägt hat, um Yoga Nidra und verwandte Tiefenentspannungs-Protokolle wie Selbsthypnose unter einem bewusst neutralen, nicht spirituellen Namen zusammenzufassen. Im Kern nutzen beide dieselbe Mischung aus Körperwahrnehmung und geführter Entspannung im Liegen, NSDR-Aufnahmen lassen dabei häufig Elemente wie das Sankalpa einfach weg.

Wie oft sollte ich Yoga Nidra üben, damit ich einen Effekt spüre?

Eine einzelne Session wirkt oft schon im Moment beruhigend, für Effekte auf Stress und Schlafqualität über mehrere Wochen zeigen Studien aber vor allem bei regelmäßiger Praxis deutliche Ergebnisse. Drei- bis viermal die Woche für 15 bis 20 Minuten ist ein guter Rahmen, der sich im Alltag meist noch realistisch umsetzen lässt.

Brauche ich für Yoga Nidra eine Yogamatte oder besondere Ausrüstung?

Nein, eine Matte, eine Decke oder sogar direkt dein Bett reichen völlig aus, wichtig ist nur ein Untergrund, auf dem du bequem und warm liegen kannst. Eine zusammengerollte Decke unter den Knien nimmt Druck vom unteren Rücken, eine Augenbinde blockt zusätzlich Licht ab, beides ist aber optional und kein Muss.

Kann ich Yoga Nidra auch im Sitzen machen, wenn Liegen für mich unangenehm ist?

Ja, auch wenn die liegende Position klassisch dazugehört, funktioniert die geführte Anleitung im Kern auch im bequemen Sitzen, etwa in einem Stuhl mit Rückenlehne oder aufrecht im Bett mit Kissen im Rücken. Wichtiger als die exakte Haltung ist, dass dein Körper vollständig entspannen kann, ohne dass du dich aktiv halten oder ausbalancieren musst.

Andreas Jansen, Gründer von 8Breath
Über den AutorAndreas Jansen · Gründer von 8Breath

Hey, ich bin Andreas, Gründer von 8Breath. Ich schreibe auf diesem Blog Artikel über die richtige Atmung, unser Nervensystem und meine Erfahrungen mit Meditation und Stressabbau. Ich teile dabei Dinge, die mir selbst weitergeholfen haben, und hoffe, dass es dir auch weiterhilft. Mehr über mich erfährst du auf meiner persönlichen Webseite.

Wissenschaftliche Quellen

Moszeik, E. N., von Oertzen, T. & Renner, K.-H. (2022): Effectiveness of a short Yoga Nidra meditation on stress, sleep, and well-being in a large and diverse sample. Current Psychology, 41, 5272-5286. doi.org/10.1007/s12144-020-01042-2
Datta, K., Bhutambare, A., Mamatha, V. L., Narawa, Y., Srinath, R. & Kanitkar, M. (2023): Improved sleep, cognitive processing and enhanced learning and memory task accuracy with Yoga nidra practice in novices. PLOS ONE, 18(12), e0294678. doi.org/10.1371/journal.pone.0294678